Draußen auf dem Meer ankerte ein Flugzeugträger mit einigen Versorgungsschiffen umstellt. Zur Stadt hin hat man Teile der Uferstraße für Autos gesperrt, so dass die Massen der Sonntagsspaziergänger Platz hatten.
Wir gingen in der Sonne zurück in die Stadt. Und wieder fiel mir auf: Italien hat keine Bänke, nicht mal an der Strandpromenade. Claudia meinte, man wolle auf diese Weise verhindern, dass die Leute sich nicht in die Cafes setzen. Wer weiß?
Mein Tag heute wird auf dem Meer enden, denn ich sitze in der Fähre nach Palermo. Es ist ein riesiger Koloss mit acht Decks für Autos und Menschen. Alle zwanzig Minuten ertönt eine Durchsage, man möge die Restaurants besuchen. Aber alles ist verwaist, und ich bleib in der Kajüte.
Die Fähre nach Palermo
Tage 95 Von Neapel nach Palermo
Abends in den Gassen von Neapel. Sehr schmal, sehr voll, kein Hindernis für Motorroller.
Spannend sind die Wege über die Hinterhöfe