Ein Tag ohne Ortswechsel, ein Tag mit ganz viel Zeit und ganz wenig Kilometern – herrlich. Ich habe mit einigen Leuten telefoniert, Postkarten geschrieben und vor allem die Routen und Quartiere klar gemacht für die letzten Etappen bis Paris. Dann noch mal eine Waschmaschine angeschmissen mit den Sportschuhen, Handschuhen und Badeschlappen.

Am Nachmittag habe ich dann doch noch einen längeren Spaziergang durch Auxerre gemacht. Zunächst durch das Villenviertel, in dem mein Quartier ist. Das kann mit Zehlendorf locker mithalten. Die hohen schmiedeeisernen Zäune, prächtigen Tore und natürlich die Häuser, umgeben von großzügigen Gärten, haben mir gut gefallen. Wer Bilder dazu sehen will, betrachte selbige bitte auf Komoot, wo ich meinen Spaziergang wie auch alle meine Touren bisher dokumentiert habe.

Das sonntägliche Auxerre ist ein wenig leblos. Alles hat zu, auch Cafes und Restaurants sind rar. Ich wollte mir vor allem die gotische Kathedrale ansehen. Die ist unglaublich groß angesichts der bescheidenen Einwohnerzahl von Auxerre, die ja früher, als die Kathedrale gebaut wurde, viel kleiner war.

Abends noch ein wenig die Kommunalwahl in Niedersachsen verfolgt, wo die AfuckD auch auf dem Vormarsch ist, das wars.

Blick auf die Kathedrale von Auxerre
Tag 31 Ruhetag in Auxerre
13. September 2026, km 1.515
Eine typische Gasse in Auxerre

In der Kathedrale